
Frauen und Mädchen sind das soziale Rückgrat und Gewissen der Gesellschaft, in Kenia wie in allen anderen afrikanischen Staaten. Doch gerade Mädchen leiden am stärksten, wenn die Halt gebende Familienstruktur durch Arbeitslosigkeit, Krankheit und Tod auseinanderbricht.
Bei unserer Reise im Februar 2009 gewannen wir direkte Einblicke in die Problematik: Wir lernten drei Geschwister im Alter von 3 bis 7 Jahren kennen, die von der gebrechlichen Großmutter notdürftig versorgt werden. Die Eltern sind verstorben und andere mögliche Ernährer entweder krank, oder sie entziehen sich der Verantwortung. Das älteste Mädchen erzieht außerdem die beiden jüngeren.

Die Liste solcher Fälle ist endlos und deprimierend - diese Schicksale begegneten uns an jeder Ecke, leider auch in unserem Referenzprojekt in Mombasa. Es war uns klar, dass wir etwas ändern wollen, um den Mädchen zumindest eine Auszeit von ihrem Alltag zu verschaffen und für ihre psychische wie physische Entlastung zu sorgen.
Von Anfang Mai 2009 bis Juli 2010 waren die drei Mädchen mit ausdrücklicher Erlaubnis ihrer Familienmitglieder wochentags in einer von uns "Mädchenhaus" genannten Pflegefamilie untergebracht. Sie wurden dort nach dem Schulunterricht bzw. Kindergarten von einer Hausmutter innerhalb ihrer Familie betreut, verpflegt und blieben auch über Nacht. In den Schulferien gingen sie zu ihrer Großmutter, damit der Kontakt nicht abbrach und die Familien einbezogen blieben, und kehrten danach wieder ins Mädchenhaus zurück. Ein kleiner Schritt für eine bessere Zukunft der Mädchen war getan.
Im Juli 2011 konnten die Mädchen wieder erfolgreich in ihre Familie zurückgeführt werden, da eine ihrer Tanten nach Mombasa zog und diese aufnehmen konnte. Sie wohnt ebenfalls im Viertel und es besteht ein reger Kontakt sowohl mit der Großmutter alsauch mit dem Madaraka Education Centre, wo die Mädchen zur Schule gehen.
Wir sind froh, dass die Mädchen wieder ein Heim haben und Badilika sie unterstützen konnte zu einer Zeit, als es keine Chance für sie gab.
Bei unserer Reise im Februar 2009 gewannen wir direkte Einblicke in die Problematik: Wir lernten drei Geschwister im Alter von 3 bis 7 Jahren kennen, die von der gebrechlichen Großmutter notdürftig versorgt werden. Die Eltern sind verstorben und andere mögliche Ernährer entweder krank, oder sie entziehen sich der Verantwortung. Das älteste Mädchen erzieht außerdem die beiden jüngeren.

Die drei Geschwister (Mai 2010) in ihrem Schlafraum (Mai 2010)
Die Liste solcher Fälle ist endlos und deprimierend - diese Schicksale begegneten uns an jeder Ecke, leider auch in unserem Referenzprojekt in Mombasa. Es war uns klar, dass wir etwas ändern wollen, um den Mädchen zumindest eine Auszeit von ihrem Alltag zu verschaffen und für ihre psychische wie physische Entlastung zu sorgen.
Von Anfang Mai 2009 bis Juli 2010 waren die drei Mädchen mit ausdrücklicher Erlaubnis ihrer Familienmitglieder wochentags in einer von uns "Mädchenhaus" genannten Pflegefamilie untergebracht. Sie wurden dort nach dem Schulunterricht bzw. Kindergarten von einer Hausmutter innerhalb ihrer Familie betreut, verpflegt und blieben auch über Nacht. In den Schulferien gingen sie zu ihrer Großmutter, damit der Kontakt nicht abbrach und die Familien einbezogen blieben, und kehrten danach wieder ins Mädchenhaus zurück. Ein kleiner Schritt für eine bessere Zukunft der Mädchen war getan.
Im Juli 2011 konnten die Mädchen wieder erfolgreich in ihre Familie zurückgeführt werden, da eine ihrer Tanten nach Mombasa zog und diese aufnehmen konnte. Sie wohnt ebenfalls im Viertel und es besteht ein reger Kontakt sowohl mit der Großmutter alsauch mit dem Madaraka Education Centre, wo die Mädchen zur Schule gehen.
Wir sind froh, dass die Mädchen wieder ein Heim haben und Badilika sie unterstützen konnte zu einer Zeit, als es keine Chance für sie gab.
