Madaraka Education Centre (ehemals Vikwa Bahati Welfare Center), Mombasa

In einem sozial schwachen Gebiet am Stadtrand der Küstenstadt Mombasa gelegen, wurde dieses Sozialzentrum im Januar 2007 mit Anfangs 25 Kindern von Leiterin Frau Salim eröffnet. Inzwischen besuchen insgesamt 50 Kinder die Kindertagesstätte des Centers mit Verpflegung und Unterricht. Da
die Einrichtung auch AIDS-Waisen betreut, die nicht für die Gebühren
aufkommen können, war die finanzielle Unabhängigkeit des Zentrums
jedoch nicht gesichert.
Mit Hilfe von Badilika erwarb das Zentrum eine Wasser-Lizenz. Der Verkauf des raren Trinkwassers sowie die Einnahmen aus den Kurs- und Kindergartengebühren stellen den finanziellen Grundstock des Centers. Zusätzliches Einkommen erzielt das Center über den Verkauf lokal gespendeter Nahrungsmittel wie Reis und Gemüse im eigenen Kiosk.
Bis Ende 2007 sicherte Badilika die Gehälter des Personals, was Dank der neuen Einkommen schaffenden Aktivitäten des Centers seit 2008 nicht mehr nötig ist.
Die Nachfrage nach Krippenplätzen im Vikwa Bahati Center war groß, die Warteliste lang. Das Center sollte deshalb in Bälde in ein neues Gebäude umziehen, vergrößert und zur Grundschule erweitert werden. Seit Januar 2009 wird im Center nun bereits eine erste Klasse unterrichtet.
Das Fundament für vorerst 10 neue Räume, die einmal 200 Kindern Platz bieten sollen, wurde im März und September 2008 gebaut. Im Februar 2009 konnten Badilika-Mitglieder den Neubau überwachen und vorantreiben: Die Mauern für 5 Räume und der Halt gebende obere Zementring wurden errichtet (siehe Fotos unten und unter Bilder). Die Mauern für weitere 5 Räume wurden inzwischen ebenfalls hochgezogen. Von Dezember 2009 bis März 2010 werden die Mauern komplettiert, Toiletten und Wassertank gebaut und die tragfähige Betondecke auf die ersten 5 Räume aufgesetzt, sodass die Kinder zum zweiten Trimester Ende April 2010 das neue Gebäude beziehen konnten. Das neue Center, das aus rechtlichen Gründen nun den Namen Madaraka Ecucation Centre trägt (Madaraka = Verantwortung auf Kiswahili), soll außerdem als Referenzort für unsere Maji ni Maisha-Kampagne in Mombasa dienen und ist künftiger Einsatzort für PraktikantInnen.
Bitte spenden Sie für die Erweiterung dieses so wichtigen Zentrums. Die Betondecke für die letzten 5 Räume kostet ca. 5.000 €. Fotos und aktualisierte Infos von unserer Mai-Reise 2010 und den dortigen Entwicklungen sehen Sie unter Bilder.
Bei unserer Reise im Februar 2009 konnten wir tiefe Einblicke in die Problematik vieler Mädchen gewinnen, die zusammen mit den Frauen die Last sozialer Verantwortung in Kenia tragen: Wir
lernten drei Geschwister im Alter von 3 bis 7 Jahren kennen, die von
der gebrechlichen Großmutter notdürftig versorgt werden. Die Eltern
sind verstorben und andere mögliche Ernährer entweder krank oder sie
entziehen sich der Verantwortung. Das älteste Mädchen erzieht außerdem die beiden jüngeren. Seit Anfang Mai 2009 sind die drei Mädchen mit ausdrücklicher Erlaubnis der Großmutter wochentags bei einer von uns "Mädchenhaus" genannten Pflegefamilie untergebracht. Mehr dazu lesen Sie hier.
Bei unserer Projektreise im Mai 2010 wurden wir mit mehreren Fällen sexueller Gewalt an Kindern konfrontiert, sowohl an Mädchen als auch an Jungen. Deshalb arbeitet das Madaraka Education Centre ab Juli 2010 mit speziell ausgebildeten SozialarbeiterInnen zusammen, die in Workshops Aufklärung für das Lehrpersonal und die Eltern leisten und die betroffenen Kinder spieltherapeutisch betreuen. Über Spenden hierfür würden wir uns sehr freuen. Kindern, die aufgrund solcher Gewalterfahrungen nicht in ihren Familien bleiben können, wollen wir außerdem alternative Unterbringungmöglichkeiten bei Pflegefamilien anbieten.
Bei unserer Projektreise im Mai 2010 wurden wir mit mehreren Fällen sexueller Gewalt an Kindern konfrontiert, sowohl an Mädchen als auch an Jungen. Deshalb arbeitet das Madaraka Education Centre ab Juli 2010 mit speziell ausgebildeten SozialarbeiterInnen zusammen, die in Workshops Aufklärung für das Lehrpersonal und die Eltern leisten und die betroffenen Kinder spieltherapeutisch betreuen. Über Spenden hierfür würden wir uns sehr freuen. Kindern, die aufgrund solcher Gewalterfahrungen nicht in ihren Familien bleiben können, wollen wir außerdem alternative Unterbringungmöglichkeiten bei Pflegefamilien anbieten.
Badilika e.V. +++ Spendenkonto 0880 443
Deutsche Bank Krefeld +++ BLZ 320 700 24
BIC (SWIFT): DEUT DE DB320
IBAN: DE22 320 700 240 0880443 00
