Maji ni Maisha — Wasser ist Leben — Water is Life
Kampagne
Kampagne
Die meisten Haushalte in Kenia haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die Folge: Familienmitglieder, insbesondere Kinder, erkranken an Durchfällen und anderen Infektionen, die sie am Schulbesuch/an der Arbeit hindern und gar bis zum Tode führen können. Durch eine höchst einfache und kostengünstige Desinfektionsmethode mit Sonneneinstrahlung und überall erhältlichen PET-Flaschen kann dieses Risiko stark vermindert werden:
Die SODIS Methode (Solare Trinkwasserdesinfektion)



© Zeichnung: EAWAG/SANDEC
Um auch außerhalb unserer Projekte so vielen Haushalten wie möglich diese einfache und lebensrettende Maßnahme nahezubringen, haben wir im September 2007 die Aufklärungskampagne "Maji ni Maisha" (Wasser ist Leben) an Schulen und anderen Einrichtungen im Kajiado District nahe Nairobi und in Mombasa gestartet.
Während der politischen Unruhen im Zuge der Wahlen Ende Dezember 2007, mussten wir diese Arbeit unterbrechen. Die Kampagne wird seit Mai 2008 jedoch fortgeführt und sinnvoll ergänzt durch Maßnahmen wie Unterstützung bei der Anschaffung von Wassertanks, Regentonnen und Wasser-Verkaufslizenzen.
Wenn wir annehmen, dass wir mit jeder Person, die wir in Kenya in der SODIS-Methode von September 2007 bis März 2009 unterrichtet haben, indirekt weitere sieben Menschen erreichen (Familienmitglieder, Freunde, Kollegen), kommen wir auf knapp 44.000 Menschen, die durch diese Kampagne die so nützliche wie preiswerte Methode zur Wasserdesinfektion kennen gelernt haben. Sehr viele davon wenden sie auch tatsächlich regelmäßig an, wie wir in Stichproben bestätigen konnten, allerdings braucht es regelmäßiges Auffrischen und Nachschulungen, um die Menschen "bei der Stange zu halten". Wir können uns also nicht ausruhen. Dank der erneuten großzügigen Spende eines Badilika-Unterstützers ist es uns in 2010 wieder möglich, die Kampagne weiterzuführen. Herzlichen Dank!
Fakt ist, dass die Erkrankungen durch verunreinigtes Wasser in den von Badilika betreuten Projektgebieten merklich zurückgegangen sind, doch dabei wollen wir es nicht bewenden lassen. Auch Kenya beginnt die Auswirkungen der globalen Finanzkrise zu spüren. Die aktuelle Lebensmittelteuerungsrate von bis zu 70% für einige Grundnahrungsmittel spricht für sich, und so ist es umso wichtiger, dass wenigstens das Grundlebensmittel Trinkwasser nicht noch stärker zum Luxusgut mutiert sondern im Gegenteil bezahlbar (bei lokalen Wasserkiosken) und genießbar bleibt. Nicht nur sollen die Seminarteilnehmer lernen die Methode anzuwenden, sondern auch skeptisch in der Wahl ihrer Quelle werden. Ein Crashkurs in Umweltkunde ist immer auch Teil der Seminare und wird insbesondere in den Schulen begeistert aufgenommen. Beispielfotos zu Maji ni Maisha-Demonstrationen siehe unten und unter Bilder.
Wenn wir annehmen, dass wir mit jeder Person, die wir in Kenya in der SODIS-Methode von September 2007 bis März 2009 unterrichtet haben, indirekt weitere sieben Menschen erreichen (Familienmitglieder, Freunde, Kollegen), kommen wir auf knapp 44.000 Menschen, die durch diese Kampagne die so nützliche wie preiswerte Methode zur Wasserdesinfektion kennen gelernt haben. Sehr viele davon wenden sie auch tatsächlich regelmäßig an, wie wir in Stichproben bestätigen konnten, allerdings braucht es regelmäßiges Auffrischen und Nachschulungen, um die Menschen "bei der Stange zu halten". Wir können uns also nicht ausruhen. Dank der erneuten großzügigen Spende eines Badilika-Unterstützers ist es uns in 2010 wieder möglich, die Kampagne weiterzuführen. Herzlichen Dank!
Fakt ist, dass die Erkrankungen durch verunreinigtes Wasser in den von Badilika betreuten Projektgebieten merklich zurückgegangen sind, doch dabei wollen wir es nicht bewenden lassen. Auch Kenya beginnt die Auswirkungen der globalen Finanzkrise zu spüren. Die aktuelle Lebensmittelteuerungsrate von bis zu 70% für einige Grundnahrungsmittel spricht für sich, und so ist es umso wichtiger, dass wenigstens das Grundlebensmittel Trinkwasser nicht noch stärker zum Luxusgut mutiert sondern im Gegenteil bezahlbar (bei lokalen Wasserkiosken) und genießbar bleibt. Nicht nur sollen die Seminarteilnehmer lernen die Methode anzuwenden, sondern auch skeptisch in der Wahl ihrer Quelle werden. Ein Crashkurs in Umweltkunde ist immer auch Teil der Seminare und wird insbesondere in den Schulen begeistert aufgenommen. Beispielfotos zu Maji ni Maisha-Demonstrationen siehe unten und unter Bilder.

"Maji ni Maisha" Kampagne im Huruma Children's Home, nähe Ngong
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